Imola, der kleine Nürburgring...

 

Eine Rennstrecke in der Stadt. Diese Redewendung, die bei den Rennen in Monaco oder Macao geläufig ist, bekommt im Falle von Imola eine ganz andere Bedeutung. Im Herzen der Stadt unweit von Bologna befindet sich das Autodromo Internazionale Enzo e Dino Ferrari, eine natürliche Rennstrecke mitten in der Emilia Romagna. Am 3. und 4. August werden die Bikers’Days hier ihre Zelte aufschlagen.

Rivazza, Tamburello, Villeneuve, Acque Minerali, Alta: das sind allesamt legendäre Kurven, die die Rennstrecke von Imola ausmachen. Die anderen Merkmale sind ihre Länge (4936 Meter) sowie die 13 Links- und die 9 Rechtskurven. Außerdem ist die Strecke technisch sehr anspruchsvoll und verspricht sie viel Nervenkitzel! Dies ist auch dank der Kurvenvielfalt und der Höhenunterschiede der Fall. So geht es zum Beispiel von dem Hügel der Variante Alta runter zur Rivazza-Kurve. Enzo Ferrari sprach einst von dem „kleinen Nürburgring“, eine Anspielung auf die 28km lange Nordschleife.

Imola ist auch mit dem tragischen Tod von Ayrton Senna am 1. Mai 1994 verbunden, aber seit diesem schwarzen Tag wurde viel in die Sicherheit und Modernisierung der Rennstrecke investiert. Zuletzt wurde die „Variante Bassa“ kreiert und 70% der Streckenoberfläche erneuert. Das Rennstreckenmuseum Checco Costae empfängt zurzeit eine außergewöhnliche Ausstellung über Ayrton Senna. Die „Ayrton Magico“ ist bis zum 30. November geöffnet – also auch während der Bikers’Days am 3. und 4. August.

Die Bikers’Days bieten zwei komplette Fahrtage an. Die Teilnehmer werden in den üblichen Kategorien eingeteilt (Hobby - Schnell – Sehr schnell - Experte) und können vom Reifenservice sowie von allen modernen Einrichtungen (Restaurant, Tankstelle, eine Box mieten, Duschen...) Gebrauch machen. Die Unterkünfte sind zehn Minuten von der Rennstrecke entfernt.